Impulse

Du musst deinen Job nicht kündigen, um unglücklich zu sein

Unzufrieden im Job. Was kann ich tun?

Hadern mit der aktuellen Job-Situation

In den letzten Monaten begegne ich immer häufiger Menschen, die mit ihrem Job hadern.

Nicht, weil sie ihren Beruf grundsätzlich nicht mögen. Nicht, weil sie einen schlechten Chef haben. Und oft nicht einmal, weil die Rahmenbedingungen wirklich schlecht sind.

Sondern weil sie merken, dass etwas nicht mehr passt.

Die Freude ist weg. Die Energie wird weniger. Der Sonntagabend fühlt sich schwer an. Und die Frage, ob das wirklich die nächsten zehn oder fünfzehn Jahre so weitergehen soll, meldet sich immer häufiger.

Früher war die Antwort oft einfach: Dann suche ich mir eben etwas Neues.

Heute höre ich andere Sätze:

  • „Bei der aktuellen Wirtschaftslage kündige ich doch nicht.“
  • „Was ist, wenn ich in der Probezeit wieder gehen muss?“
  • „Lieber ein Job, der mich unglücklich macht, als gar kein Job.“
Unzufrieden im Job. Was kann ich tun?

„Jetzt bin ich über 45. Mich will doch sowieso keiner mehr.“

Dieser Satz begegnet mir erstaunlich häufig. Und jedes Mal macht er mich nachdenklich.

Denn meistens höre ich ihn von Menschen mit jahrzehntelanger Erfahrung. Von Menschen, die Teams geführt, Projekte geleitet, Krisen gemeistert und Unternehmen mit aufgebaut haben. Menschen, die für andere eine enorme Bereicherung wären. Aber irgendwann haben sie begonnen, ihrer eigenen Geschichte zu glauben.

Der Geschichte, dass Veränderung nur etwas für Jüngere ist. Dass man mit Mitte fünfzig nichts Neues mehr anfangen sollte. Dass man froh sein muss, überhaupt noch einen Job zu haben.

Ich verstehe diese Gedanken.

Die wirtschaftliche Unsicherheit ist real.

Auch Stillstand kostet Kraft

Aber manchmal wird aus Vorsicht etwas anderes: Stillstand. Und der kostet oft mehr Kraft als jede Veränderung.

Dabei geht es nicht darum, morgen zu kündigen oder übermorgen die erste Bewerbung zu verschicken.

Der erste Schritt ist meist viel kleiner. Sich ehrlich einzugestehen, dass man unzufrieden ist.

Und dann neugierig zu werden.

  • Was genau fehlt eigentlich?
  • Was müsste sich verändern?
  • Welche Möglichkeiten gäbe es, wenn die Angst einmal nicht die Hauptrolle spielt?

Denn die meisten beruflichen Veränderungen beginnen nicht mit einer Kündigung. Sondern mit dem Mut, die eigene Situation ehrlich anzuschauen.

Erfahrener Trainer und Coach für Leadership Entwicklung

Gerne bin ich für dich da!

Sprich mich an, wenn du das Gefühl hast, alleine nicht aus dieser Unzufriedenheit zu kommen.

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